Grundlagen der systemischen Arbeit

 

Systemisches Handeln setzt im Konkreten an, ist also praktisch erlebbar und fokussiert individuelle Lösungswege.

Die Lösung wird in diesem Sinne nicht vorgegeben, sondern erwächst, begleitet durch Fragen und ausgedrückt in Skulpturen, aus Ihren Ressourcen heraus. Die Lösung ist also individuell. Gerade diese Herangehensweise hat sich als sehr erfolgreich und nachhaltig erwiesen. Grundlage dieser Arbeit ist die Wertschätzung von einzigartigen (Lösungs-) strategien.

Die angewendeten Methoden sind in diesem Sinne fundiert.

 

 

 

 

 


 

Systemische Beratung

 

Aus systemischer Sicht entscheidet die individuelle Perspektive darüber inwiefern Möglichkeiten der Entstehung und Lösung von vielfältigsten Problemen in den Fokus geraten (können). Die Perspektive und deren Wandel hängen folglich maßgeblich mit der Wahl des Weges, den Sie gehen wollen, zusammen.

Die systemische Vorgehensweise ermöglicht aufgrund ihrer strukturellen Offenheit, vielfältige Einblicke. Sie liefert auf diese Weise eine Matrix der Wertschätzung und des Respekts vor dem eigenen Weg und dem des Gegenübers - wie auch immer dieser Weg gewählt wird. In diesem Sinne sind Probleme zunächst Lösungsversuche (!) und belastendes Verhalten Ausdruck eines Gesamtsystems. Dies kann die Ursprungs- oder Gegenwartsfamilie, das berufliche Umfeld, die Partnerschaft und die gesamte Grundausrichtung des eigenen Lebens beinhalten. Wichtig ist hierbei meines Erachtens besonders die intergenerative Sichtweise, denn wir werden zu dem was wir sind, vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen und der Geschichte unserer Ahnen. Die Fähigkeit zur tatsächlichen Übernahme von Eigenverantwortung ist also mitunter komplex. Innere Sätze und familiäre Muster (z.B. transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen) formen und "reden" folglich mit.

Der Punkt der potenziellen Veränderung liegt jedoch in der Gegenwart, im Hier und Jetzt und letztlich bei Ihnen selbst!

 

Mittel und Wege

Zur Unterstützung der systemischen Arbeit verwende ich verschiedene Medien wie das Familienbrett, bunte Moosgummimatten, Tierfiguren u.a.m. welche als Mittel zur Aufstellung von Personen, Aspekten, Wegen und Wahlmöglichkeiten genutzt werden. Das innere Bild bekommt so einen äußeren Ausdruck, welcher als solcher zunächst wahrgenommen und im weiteren Verlauf erarbeitet also bewegt werden kann. Auf diesem Pfad können Wandlungen von „Problembildern“ zu „Lösungsbildern“ erfolgen, aber auch Unabänderliches in einem neuen Rahmen betrachtet werden. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Weg als sehr klientenzentriert also individuell und kreativ erwiesen.