"Vom Ausbilder zum Coach - nachhaltige Nachwuchssicherung für Ausbildungsbetriebe“

 

Ziel dieses Seminars ist es, dass Ausbilderinnen und Ausbilder zum einen konsequent ressourcenorientierte Kommunikationswege wählen und zum anderen eigene Verhaltensweisen im Bereich Beurteilung situationsgerecht reflektieren. Dieses Wissen soll praktische Anwendung finden, indem die Ausbilderinnen und Ausbilder ihr Rollenverständnis um die des Coaches erweitern und, ausgestattet mit einigen grundlegenden Handwerkszeugen, ihre Aufgabe als Ausbilder/in effektiver bewältigen.

 

Besonderes Augenmerk gelten der Transparenz und Partizipation in allen Prozessen beim Umgang mit Auszubildenden. (siehe Ergebnisse der aktuellen Shell-Studie oder „Generation What“, Wertedebatte). Das Kennenlernen von neurophysiologischen Zusammenhängen in Bezug auf Lernprozesse soll bezüglich einer „gehirngerechten“ Gestaltung von Lernsituationen als Anregung dienen. Vor diesem Hintergrund wird die sogenannte „mangelnde Ausbildungsreife“ zu einer pädagogischen Herausforderung, der sich Ausbilderinnen und Ausbilder proaktiv stellen können.

 

 

 

·        Ressourcenblick & konstruktive Kommunikation (fragende Haltung: offen, unterschieds-bildend, hypothetisch, lösungsorientiert, Wunder erzeugend, zirkulär)

 

·        Lösungsorientierte Grundhaltung statt „Defizitblick“ (Vollständigkeit, Neugier und Neutralität, Nützlichkeit und Sinnhaftigkeit von problematischen Verhaltensweisen)

 

·        Lebenswelten Jugendlicher (Generation X Y Z R What / Wertedebatte intergenerativ)

 

·        Erweitertes Rollenverständnis und neue Möglichkeiten als Coach

 

·        Coachingtools im Ausbildungskontext: „Wie setze ich mir welche Ziele?“, „Wie setze ich Prioritäten?“, „Wie verbessere ich meine Selbstwahrnehmung?“, „Wie gehe ich konstruktiv mit Konflikten um (innere und äußere Konflikte)?“

 

·        Coachingschritte und deren Anbindung an die Berufspraxis

 

·        Sinn und Zweck von Beurteilung im Lernprozess

 

·        Potenzial und Leistung als Bezugsgrößen von Beurteilung

 

·        Reflexion und Prävention von Beurteilungsfehlern („Jeder hat seine Wahrheit“, Wahrnehmungsfallen, Beurteilungstypen)

 

·        Nachvollziehbarkeit / Transparenz von Beurteilung (Kriterien und Beurteilungssysteme)

 

·        Klärung und Optimierung von praktischen Anleitungssituationen im Kontext von Herausforderungen des Alltags:  sogenannte mangelnde Motivation, „mangelnde psychische Reife“ (Winterhoff), Verhaltensprobleme und ggf. Störungsbilder (Fallarbeit)

 

 

 

Methoden: Brainstorming, Kartenabfrage, moderiertes Gespräch, Kleingruppen, Präsentationen, Fallarbeit und konkreter Praxisbezug, Formulierungen bzw. Übungen zu Kommunikation & Konflikt